Nagetiere werden sehr oft als „Schädlinge“ bekämpft. Seit Urzeiten steht der Mensch im Kampf gegen die kleinen Nutzniesser. Belegt ist, dass schon die Ä gypter zum Schutze ihrer Getreidevorräte Katzen hielten. In der Schweiz müssen Ratten meist nicht systematisch bekämpft werden. Nur wo Probleme entstehen werden wilde Ratten bekämpft, etwa bei grösseren Kompostieranlagen, Silos, Hühnerfarmen, oder wenn Ratten bei undichten Stellen aus der Kanalisation zwecks Futtersuche nach oben kommen. Die Schädlingsbekämpfung gehört nicht in den Aufgabenbereich unseres Clubs, aber da wir uns auch um das Wohlergehen wilder Ratten bemühen, ist das Thema für uns tierschutzrelevant . (wilde Ratte vorübergehend in menschlicher Obhut) Es ist im Prinzip einfach. Wo Futter verfügbar ist, da können sich auch Ratten ansiedeln. Unsere Tipps:
Wie erfolgreich sind Heimtierratten in der Natur? Ein sehr
bekanntes Experiment wurde von Manuel Berdoy bei einer Farm in Oxfordshire
(England) durchgeführt. 75 Albino- und Haubenratten etablierten
eine
Kolonie. Die Ratten fanden Nahrung, Wasser und Schutz. Sie schufen Höhlensysteme
und ein überirdisches Pfadsystem. Auch hier entstand eine funktionierende
Hierarchie und es wurden erfolgreich Jungtiere aufgezogen.
In diesem Experiment waren die Ratten von Raubtieren geschützt. Detaillierte Infos zur Wildratte findet ihr findet ihr ausführlich beschrieben in unserem Rattenbuch. Merkblatt des STS zum Download als PDF: Tierschutzkonforme Selbsthilfemassnahmen gegen Mäuse, Marder und Fuchs
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