Olten
Ein Packen junger Böcke

Es war einmal... so beginnen Märchen, die meist ein glückliches Ende haben.

Wird unser Märchen auch ein glückliches Ende haben?

Es war einmal ein süsses Farbratten-Mädel. Irgendwie ist sie in der freien Natur gelandet. Ausgebrochen oder ausgesetzt? Sie könnte es uns sagen, wenn wir sie denn verstehen würden.
Nun denn: ein einfühlsamer Mann genoss ein paar Ferientage und die Kleine kam immer wieder zu ihm. Nach einigen Tagen konnte er nicht widerstehen und hat sie eingepackt, ihr ein Zuhause geschreinert und wurde beim Tierarzt vorstellig. Da hiess es aufgrund der Zähne, dass das Rättli schon sehr alt sei, mindestens zweijährig.

Was für ein Trugschluss: ein paar Tage später gebar sie neun Junge! Ihre beiden Töchter dürfen bei ihr bleiben und die Söhne dürfen, sollen weiterziehen.

Wo soll jetzt ein Stolperstein sein? Babies sind doch gefragt und gehen weg wie warme Semmeln. Jaaaa, schon: aber das bezieht sich auf Farbrattenbabies. Was wir hier haben sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Babies eines Wildrattenbockes. Also sogenannte HaWis (Halbwilde). So benehmen sich mindestens zwei der Jungs schon recht aufmüpfig, gelinde gesagt.

Die Jungs, so niedlich sie jetzt auch noch sein mögen, brauchen ein Zuhause bei erfahrenen Rattenmenschen. Sie sind nicht für Anfänger geeignet. Aktuell sind sind knapp e sieben Wochen at.

Guckt mal die Füsse:

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Veröffentlich am: 20.10.2022